Noch immer keine (adäquaten) Räume für die Jura-Sammlung auf dem Campus Westend!



Die JURA-HAUSARBEITEN UND KLAUSURENSAMMLUNG
ist ein ehrenamtlich - d.h. unbezahlt! - arbeitendes studentisches Projekt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Es besteht seit mehr als 20 Jahren und umfaßt mittlerweile über 4.500 Arbeiten aus allen Rechtsgebieten. Die Sammlung stellt somit auch eine gute Außenwerbung unseres Fachbereichs im Sinne besserer Studienbedingungen dar, wie der zunehmende Zuspruch zahlreicher Studenten anderer Unis zeigt.

Gerne hätten wir den Umzug des Fachbereichs aus Bockenheim auf den Campus Westend zu Beginn des Wintersemesters 2008/2009 mitvollzogen. Dies war und ist aber leider nicht möglich, da der uns seinerzeit auf Initiative des damaligen Universitätspräsidenten Prof. Steinberg (ehem. Professor am FB Jura) offerierte eine Raum 1.113 mit 35 qm für unsere Arbeit und den Andrang der Jura-Studenten einfach zu klein ist. Da uns also bis dato keine adäquaten Räume auf dem Campus Westend durch den Fachbereich Rechtswissenschaft zur Verfügung gestellt werden, muß die JURA-HAUSARBEITEN UND KLAUSURENSAMMLUNG weiter in den Räumen im Studentenhaus Campus Bockenheim (1.OG, Räume D 135 + 136) verbleiben.
Zur angemessenen Unterbringung und der Herstellung effektiver und zumutbarer Arbeitsmöglichkeiten für die JURA-HAUSARBEITEN UND KLAUSURENSAMMLUNG sind wie der Raum 1.113 und der nebenan gelegene Raum 1.112 (jeweils 1.Stock, RuW) auf dem Campus Westend wirklich notwendig.

Eine Lösung für die Ewigkeit ist die jetzige Situation bestimmt nicht !
Zum einen, weil Kommilitonen, die die Sammlung nutzen möchten, aufgrund der jetzigen räumlichen Trennung von Jura-Sammlung und Fachbereich zeitaufwendig vom Campus Westend zum Campus Bockenheim und wieder zurück fahren müssen.
Zum anderen muß der in zwei Jahren drohende Abriß des Studentenhauses in Bockenheim für die Planung der Zukunft des Projekts berücksichtigt werden.

Doch erstaunlicherweise haben wir (leider!) nicht nur Freu(n)de an unserer Universität.
In der Vergangenheit wurde unsere Sammlung sogar aktiv bekämpft. Jawohl, so unglaublich das klingt, so war’s! Dies haben Kommilitonen getan, denen studentische Selbsthilfe, wenn sie die falsche politische Farbe hat (was richtig ist, bestimmen natürlich nur sie allein), ein furchtbar schmerzender Stachel im Fleisch ist. So etwas gibt es zur Zeit aber (glücklicherweise!) nicht mehr!

Von Unterstützung unseres Projekts seitens der Universität bzw. der Studentenschaft allerdings ebenfalls keine Spur !!!
Der rot/grüne Allgemeine Studentenausschuß (AStA) verfügt zwar über einen Jahresetat von ca. 550.000,--EUR allein aus studentischen Zwangsbeiträgen; davon erhält die JURA-HAUSARBEITEN- UND ?KLAUSURENSAMMLUNG aber von jeher keinen Cent Unterstützung (das heißt: die studentischen Mitarbeiter arbeiten völlig unentgeltlich, anfallende Kosten müssen immer noch vollständig und allein durch die Nutzer aufgebracht werden).
Auch die schlechte Raumsituation der JURA-HAUSARBEITEN- UND –KLAUSUREN-SAMMLUNG ist insbesondere dem Fachbereich bekannt, und die Nutzer (und Mitarbeiter) der Sammlung leiden besonders seit dem Umzug des Fachbereichs auf den Campus Westend darunter. Bzgl. der Raumfrage ist zur Zeit leider (!) keine Besserung abzusehen.

Doch auch die Fachschaft Jura zeichnet sich nicht nur hier durch fast völlige Untätigkeit aus!
Obwohl nach § 98 Abs.1 HHG zur Wahrung der fachlichen und hochschulpolitischen Belange der Studenten des Fachbereichs verpflichtet, ist keinerlei Bereitschaft der Fachschafter zu erkennen, sich bspw. für einen baldigen Umzug unseres Projekts in (adäquate) Räume auf dem Campus Westend einzusetzen. Andererseits, was kann man schon von Kommilitonen erwarten, für die offenbar bereits das schlicht-physische Präsentsein im Fachschaftsraum sehr, sehr schwierig ist. Oder wann hast zum letzten Mal jemanden dort angetroffen? Weißt Du überhaupt, wo der Fachschaftsraum ist?? Kennst Du gar die Internetseite der Jurafachschaft???

Trotz und alledem: Gerne würden wir für Euch die erfolgreiche Arbeit unseres Projektes weiterführen, das bekanntermaßen einzigartig in ganz Deutschland ist!

Hierfür freuen wir uns auch über DEINE Unterstützung.